
Nach dem Smoketest war klar, dass Nachfrage da ist. Der nächste Schritt war, die Buchung aus dem manuellen Betrieb herauszulösen. Bis dahin liefen Anfragen über Kontaktformular oder Telefon, die Terminvergabe wurde im Kalender manuell gepflegt. Das funktioniert bei zwei Buchungen am Tag, skaliert aber nicht.
Eine Buchungsstrecke, die selbst funktioniert. Behandlungswahl, PLZ-Check für die Servicegebiete, Verfügbarkeitsabfrage, Terminauswahl, Bestätigung. Alles in einem Flow, der keine menschliche Zwischenschicht braucht.
Gebaut in Tagen, nicht Monaten. Kein Product Manager, kein Entwicklerteam, kein sechsstelliges Budget. Claude als Sparringspartner für die UX-Flow-Logik und die Architektur. Make als Schnittstelle für Benachrichtigungen und die Übergabe in die Backoffice-Tools. Die Regel bleibt einfach: Fertig ist, was funktioniert. Der Rest kommt, wenn er gebraucht wird.
Die Buchungsstrecke ist live. Sie deckt den heutigen Bedarf vollständig ab. Sie ist bewusst simpel, weil Komplexität zum Problem wird, sobald man sie nicht mehr versteht. Was heute noch nicht drin ist, Payment, Accounts, Rebooking, kommt erst, wenn der Use Case danach fragt.